MOOC-Maker-Wiki

17. Februar 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Im Rahmen des #MMC13 ist das MOOC-Maker-Wiki eröffnet worden. Das MOOC-Maker-Wiki befasst sich nicht nur mit MOOCs, sondern bietet auch eine gute Gelegenheit zum Erlernen der aktiven Wiki-Beteiligung. Hierzu gibt es hier einen Vid mit Bedienungserklärungen – und zur Hauptseite des MOOC-Maker-Wiki: Hier klicken.

OER & more im #MMC13

4. Februar 2013 § Hinterlasse einen Kommentar


Quelle: http://www.youtube.com / http://howtomooc.org

Woche 4 im #MMC13: MOOC Geschäftsmodelle

30. Januar 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Themen-Wochen 4 und 5 des #MMC13 interessieren mich persönlich am meisten. Das Thema der Woche 4 lautet „Geschäftsmodelle für Open Courses“, Thema der Woche 5 ist „Das offene MOOC-Maker Handbuch (als Wiki)“. Hier nun ein Gedanke zur Themen-Woche 4:

Auf der #MMC13-Site stehen dazu eingangs 3 Spiegelstriche, der zweite lautet dabei: „Was ist der Return on Invest, wenn die Teilnahme kostenfrei ist? (Dürfen MOOCs Geld kosten?)“ Ich selbst finde  die eingeklammerte Frage eigentlich am interessantesten. Und aus der Sicht eines Weiterbildungsanbieters möchte ich dies auch gleich mit „Ja!“ beantworten, denn die Durchführung eines MOOCs ist durchaus mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Je nach Konzeption und Ausgestaltung eines MOOCs werden sich diese Kosten sicherlich innerhalb einer relativ großen Bandbreite bewegen. Und für die Erzielung eines positiven Deckungsbeitrages kommt es gerade wegen der „MOOC-Dimension M“ auf die TN-Zahlen an: 50, 100, 200,… – das sind natürlich Zahlen, die weit jenseits der klassischen Präsenzseminaranmeldungen liegen, selbst dann, wenn mehrere Präsenzseminare summiert werden. Jetzt möchte ich die Anbieterseite nicht ausblenden, aus pragmatischen Gründen aber auf die Nachfragerseite kommen: Was bin ich bereit, für einen MOOC zu bezahlen? Diese Frage hängt – u. a. – von Eigenschaften des MOOCs und der (individuellen) Ausgestaltung der Teilnahme ab.

Da im gegenwärtigen #MMC13 offenbar auch viele ehem. Teilnehmende aus dem #OPCO12 sind, rege ich hiermit für die #MMC13-Organisatoren/innen an, doch mal eine kleine Umfrage hierzu durchzuführen. Etwaig könnte man hierzu 3-4 (oder mehr) Euro-Bereiche aufstellen und die OPCO12-TN klicken ihre Zahlungsbereitschaft an. Oder es werden konkrete Euro-Beträge einfach abgerufen. Oder die Umfrage wird ganz anders gestaltet, …jedenfalls wäre das eine spannende Kurzerhebung.

Ich selbst weiß schon jetzt, wie hoch der Euro-Betrag ist, der meine Zahlungsbereitschaft für die #OPCO12-Teilnahme widerspiegelt: Er liegt bei genau… NEIN, wird hier jetzt (noch) nicht angegeben 🙂

Weiterhin viel Erfolg im #MMC13.

Zur Frage (5) im Vorfeld des #MMC13

5. Dezember 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich hätte nicht gedacht, dass ich im Dezember 2012 noch ein Posting mit Bezug zum OPCO12 hier schreibe, aber die Dinge sind eben nun einmal verknüpft und der anstehende MOOC #MMC13 stellt die Verknüpfungen ja auch berechtigterweise her.  Im Vorfeld dieses kommenden MOOCs steht da die Frage: „(5) Credits? Badgets? Diplom?“ – recht unausformuliert, aber kommentiert. Ich möchte einfach nur mitteilen, dass ich dieses Verfahren mit den Badgtes im OPCO12 ganz gelungen fand, auch wenn diese Badgets insgesamt (zumindest im Bereich) in der Weiterbildung noch recht unbekannt sind. Aber man hat damit durchaus einen inneren Orientierungspunkt für Gedanken-/Input-Leistungen bekommen und – wenn man sie dokumentiert hat – auch einen guten Überblick über die eigenen Beiträge erhalten. Insofern sind sie meines Erachtens auch „Credits-würdig“ im Bereich der Hochschulen – warum denn auch nicht? Allerdings ist mir schleierhaft, warum im selben Zug der Begriff des Diploms in der Frage genannt wird, ein Diplom ist ja durchaus mehr als eine „Idee der Etikettierung“ und sollte im Kontext besser nicht in irgendeiner Weise implementiert werden – ja, wie denn auch? (Kann es sein, dass das „Diplom“ hier aufgrund der Übersetzung etwas fälschlich mitgenommen wurde?)

ILIAS kann eine PLE sein

12. November 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Diese Tage nahm ich an einer Info-Veranstaltung in einem Uni-RZ über ILIAS teil. Dieses LMS kenne ich bereits aus früheren WB-Projekten her und es war spannend zu verfolgen, wie beachtlich das System inzwischen weiterentwickelt wurde. Zwischen den Zeilen der Veranstaltung konnte man durchaus herauslesen – und das sehe ich persönlich genauso: ILIAS > Moodle. Etwas moderater: ILIAS >= Moodle. Das liegt nach meinem Eindruck vor allem an zwei Gründen: Erstens bietet ILIAS Eigenschaften, durch die das LMS auch als Wissensmanagementsystem genutzt werden kann. Ein solches ist es nicht per se, aber die Architektur des Objekt-Repository erlaubt bei ILIAS eine viel stärkere Verknüpfung und Verschachtelung von Objekten auf unterschiedlichen Ebenen (Kurse, Lernmaterialien, Tests etc.).  Damit kann es eben auch als PLE genutzt werden. Zweitens scheint offensichtlich, dass Moodle in vielen Schulen auf deren Server einfach mal so installiert wird, jedoch in einem viel geringeren Ausmaß real gefahren wird. Gerade in Deutschland ist dabei der Aspekt wichtig: Der Entwicklerkern von Moodle sitzt in Australien. Der Entwicklerkern von ILIAS dagegen verteilt sich auf deutsche Universitäten. Und die nutzen real ILAS zunehmend. Und ILIAS wird über den Verein ILIAS open source e-Learning e.V., Köln, ständig weiterentwickelt. Mein Einstufungstest mit dem Konzept der dynamischen Anpassung innerhalb einer Item-Reihe ist dort noch nicht realisiert: ein ILIAS-Betreuer im RZ erwartete aber ein hohes Interesse an einer Umsetzung, so dass ich dies der Entwicklercommunity angelegentlich einreichen werde.

Etwas für Schüler: Vokabeltrainer

4. November 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt inzwischen etablierte Softwareprodukte, die das Lernen von Vokabeln unterstützen. Mit Begriffen wie „Superlearning“, „Spielerisch lernen“ aber auch dem klassischen Konzept des Karteikastenprinzips bewerben und beschreiben die Hersteller entsprechende Tools. Der Funktionsumfang ist oft umfangreich und eine solche Software kann für engagierte Schüler zur Notebook-PLE gehören – natürlich auch auf mobile devices. Teilweise kann durch Parametrisierung  der Vokabeltrainer auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden, jedoch sind hier Grenzen gesetzt. Heute habe ich einen Vokabeltrainer – für Latein – kennengelernt, der vollständig neu und individuell entwickelt wurde – ein klassisches Beispiel anwendungsbezogener Individualsoftware, die eben nicht „von der Stange“ zu kaufen ist, pädagogische Elemente filigran eingebettet hat und auch Learning Analytics beinhaltet. Wo gibt es das? Details? …wird hier noch verraten, bei Interesse  stelle ich den Kontakt her.

Web conferencing / Webinar

13. Oktober 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

In der Rolle des Dozenten habe ich diese Woche ein Webinar durchgeführt. Zur Verwendung kam eines der am Markt etablierten web conferencing-Systeme. Ich möchte an dieser Stelle einfach mal den Hersteller nicht benennen, es handelt sich also nicht um ein OS-Tool. Die Durchführung war insgesamt erfolgreich, dauerte über 60 Minuten und behandelte inhaltlich die Vorzüge des Blogsystems WordPress, mit dem auch dieser Blog distancelearninggarden.de von mir betrieben wird. Das System selbst war mir aus diversen MOOCs (= hier und hier) zumindest aus Teilnehmersicht bekannt.

Was ich nun in Sachen PLE anmerken möchte, ist das Folgende. Dazu hole ich etwas aus. Groupware-Systeme – und ein solches ist ein web conferencing-System – lassen sich u. a. nach Raum- und Zeitaspekten gruppieren. Die Dimensionen sind[*]:

  • Gleicher Raum – gleiche Zeit
  • Unterschiedlicher Raum – gleiche Zeit
  • Gleicher Raum – unterschiedliche Zeit
  • Unterschiedlicher Raum – unterschiedliche Zeit

Wenn nun mit einem web conferencing-System ein Webinar durchgeführt wird, dann gilt die Dimension Gleicher Raum – gleiche Zeit. Wenn der Dozent sein Webinar jedoch vorbereitet und dabei das web conferencing-System zu nicht exakt planbaren Zeiten vorab testen und/oder fallspezifisch mit Materialien bestücken möchte, dann gilt die Dimension Gleicher Raum – unterschiedliche Zeit. Mir scheint, dass diese Dimension auch im Jahr 2012 aus unterschiedlichen Gründen bei derartigen Systemen noch nicht so gut umgesetzt werden kann. Denn die unterschiedlichen Zeiten müssen sozusagen gebucht werden. Inzwischen habe ich 2 web conferencing-Systeme kennengelernt, bei denen dieser Buchungsaufwand erforderlich ist (beide sind kommerzielle und keine OS-Systeme). Zur Einrichtung einer Art „Teil-PLE“ innerhalb eines solchen Raumes hat es der Dozent da durchaus ein bisschen kompliziert. Auf „real world“ reflektierend ist es natürlich auch nicht so einfach in der Belegung materieller Seminarräume. Nur haben wir in einem Seminarraum auch keine komplexeren Konfigurationselemente außer Licht, Beamer, Leinwand etc. – insofern :-).

An einem Erfahrungsaustausch zu diesem Aspekt und über die Durchführung von Webinaren im Allgemeinen bin ich sehr interessiert – bei Interesse bitte ich um Kontaktaufnahme.

[*]:
Näher ausgeführt unter Abschnitt 5.2.1 einer inzwischen alten Seminararbeit zu CSCW (in Abb. 5-2 muss Zelle links oben natürlich ‚gleiche Zeit‘ sein)

2 PLE Empfehlungen im digitalen Umfeld

4. Oktober 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Diese beiden PLE wurden von mir bereits an anderen Stellen genannt. Eine Durchsicht hat heute jedoch wieder gezeigt, dass man sie jedoch eher zu selten nennt. Da ist zum einen die FH Köln mit ihrem edb, auf dem SQL-Basiswissen erlernt und eingeübt werden kann. Und dies umfassend mittels ERM beschriebenen Beispiel-Organisationen. Und dann gibt es die w3schools (übrigens aus Norwegen), eine Plattform, auf der diverse Skriptsprachen erlernt und eingeübt werden können. Hinsichtlich der genannten SQL-Basics ist es möglich, mit den beiden genannten Angeboten sich grundlegend in die Materie einzuarbeiten und eben anhand praktischer Übungsfälle auch für die Arbeitspraxis eine gute Grundvorbereitung zu erlangen.

Und hier die zugehörigen Website-Adressen:

Für weitere Tipps kontaktieren Sie mich bitte.

Das „Ich“ immer in der Mitte? Den gängigen PLE Modus hinterfragen.

11. September 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Natürlich ist das Thema PLE nicht brandneu. So finden sich bereits seit 5 Jahren zum Beispiel hier Listings, u. a. zu PLE-Applikationen (welche gegenwärtig z. T. schon wieder „out“ sein können). Und im Rahmen der dauernden Fachdiskussion sind offenbar unzählige persönliche Modelle zu PLE entstanden, in Diagrammen, Skizzen und Zeichnungen sammelt diese Website hier sicherlich nur einen Ausschnitt der persönlichen Modell-Eigenschaften über PLE, obgleich dies ein beachtlicher Fundus ist! Es ist auffällig, dass das „Ich“/“Me“ bei der überwiegenden Anzahl der Diagramme im Zentrum steht. Was ja naheliegend ist. Und dennoch würde ich dieses Zentrum stark hinterfragen. Zumal meine eigene Erfahrung zeigt, dass man manchmal von Institutionen oder Technologien in Lernsituationen so „beherrscht“ werden kann, dass dieses Zentrum gar nicht zu erkennen ist. In Ansätzen etwas anders betrachtet das Stephen Downes in diesem Vid bei 2:20. Sehenswert – nicht nur wegen der Frage zum Ich in der Mitte.

Die Bibliothek als PLE

7. September 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Als besondere Einrichtung für die PLE erscheint mir doch die Bibliothek. Eine gute Bibliothek in der Nähe ist sozusagen einer von wenigen Grundpfeiler für PLE – und aus beruflicher Perspektive kann sie u. a. folgende Eigenschaften bieten:

  • Die Bereitstellung von aktueller Fachliteratur für den beruflichen Kontext. Hierzu zählen im Wesentlichen Handbücher, Fachzeitschriften, Lehrbuchsammlungen.
  • Das Angebot von abgeschirmten Arbeitsplätzen. Gemeint sind die Arbeitstische in der Bibliothek mit Strom- und Netzzugang für Notebooks.

Die Realität sieht natürlich oft anders aus. Fangen wir mit dem „in der Nähe an“: Man kann keine Universitätsbibliothek vor Ort erwarten. Es sind eher die städtischen Bibliotheken, welche häufig sogar vor Ort vorhanden sind, deren Materialbestand aber einfach nicht sehr fachspezifisch sein kann, insofern kommen sie einfach konzeptuell bedingt nur eingeschränkt als beruflich-orientierte PLE in Betracht. Es gibt aber durchaus Stadtbibliotheken, die zumindest sehr gute Arbeitstische bieten, an denen man sich mal vom gewohnten Büroumfeld z.B. wochenends zurückziehen kann. Einschränkend sind natürlich häufig die Öffnungszeiten.

Im Fokus der beruflichen Ausrichtung stehen sicherlich die Universitätsbibliotheken. Hier gilt eigentlich zumeist: „Students welcome“. Die allermeisten Info-Flyer spiegeln dies bereits wider und grundsätzlich ist eine „Uni-Bib“ ja auch für Studierende, Lehrende und Forschende gedacht. Da jedoch immer mehr Universitäten auch berufsbezogene Weiterbildungen (Kurse, Lehrgänge und Studiengänge für Berufserfahrene) anbieten, sollten sich m. E. die Universitätsbibliotheken (respektive: die zuständigen Ministerien) noch etwas mehr auf Zielgruppen jenseits der Studentenschaft einstellen.

Persönlich habe ich aber überwiegend gute Erfahrungen mit den Universitätsbibliotheken „in meiner Nähe“ als Berufstätiger gemacht. Viele Mankos spiegeln auch Mängel aus studentischer Sicht wider, was jedoch wirklich fehlt, ist die Möglichkeit eines Internet-Zugangs und umfassendere Online-Journal-Zugänge auch für nicht-studentische Nutzer in einer Uni-Bib. Dass dies mit Kosten verbunden ist, ist klar. Es ist aber zweckmäßig in „modernen Berufszeiten“.