The Open Syllabus Project

30. Januar 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Im Kontext Learning Analytics habe ich über einen Spiegel Artikel die Plattform „The Open Syllabus Project“ entdeckt. Es ist hochinteressant und bezieht sich auf die Nutzungs- bzw. Lesehäufigkeit von wissenschaftlichen und historischen Fachbüchern/-texten an internat. Universitäten. Learning Analytics bekommt hier jedoch eine neue Dimension, bei der es nicht um das individuelle Lernen geht, sondern um die Erkennung von Trends zur Bildung bestimmter Schlüsselliteraturen. Ein weites Feld, hochspannend dargestellt und eine wahre Stöberplattform. Und damit ein Portal für’s PLE.

flipped classroom in der beruflichen Weiterbildung

29. Juni 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Lehr-/Lern-Paradigma ‚Umgedrehter Unterricht‘ bietet Vorteile, die m. E. auch in der beruflichen Weiterbildung wahrgenommen werden könnten. Lehrvideos wie zum Beispiel das Vid ‚Objektorientierte Sichtweise auf Anwendungssysteme‘ machen inhaltlich durchaus auch als „zeitlich vorgeschaltete“ Vids für div. Datenbankfortbildungen in der Erwachsenenbildung Sinn. Die große Frage der konzeptionellen Umsetzung bleibt zwar bislang noch offen, aber eine entsprechende Angebotskonzeption hierzu sollte sich lohnen. Dazu hier dann später mehr, denn: ein solches Angebot soll es bald geben 🙂

OER-Konferenz 2014

18. Juni 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Als zentrale Einstiegsseite zur zweiten Konferenz über Open Educational Resources erscheint mir folgende URL: https://wikimedia.de/wiki/OERde14

E-Portfolio und WordPress – ein Kursangebot

6. Juni 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

In der Community werden gegenwärtig im E-Learning-Kontext die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten von WordPress aktuell austariert. Hierzu sei auf ausführliche Darstellungen im „Web 2.0 Online Kurs“ verwiesen sowie auf Blogbeiträge im „Bildungscafe Blog“. WordPress kann bekanntermaßen – oder sei es doch nicht ganz so bekannt, u.a. aber bereits hier schön erklärt – auch als Tool für ein E-Portfolio benutzt werden. Da sich WordPress in den letzten fünf Jahren konsequent weiterentwickelt hat, verwende ich es auch sehr gerne: Vor allem als ein CMS-Websitesystem. Im Bereich der Weiterbildung kommt es aber nun im Januar 2015 bei einem Fortbildungskurs zum Zuge, der sich auf die WordPress-Nutzung für Kursleiterinnen und Kursleiter in Deutschkursen, insbesondere Integrationskurse, ausrichtet. Die Kursausschreibung erfolgt im Web im Sommer bei der vhs Fortbildungsakademie für Kursleitende 2/14 in der Region Stuttgart – vorab hier im Blog die inhaltlichen Kerninfos wie folgt:

E-Portfolio für Integrationskurse: Defensive, zielführende Einsatzkonzeption mit WordPress

Als Kursleiter/in in Deutsch-Integrationskursen unterrichten Sie zunehmend Teilnehmer/innen, die einen relativ hohen (Aus-)Bildungsstand aus ihrem jeweiligen Herkunftsland mitbringen. Um auf die somit gestiegenen Teilnehmerbedarfe nach modernen Lehr-Lern-Arrangements zu reagieren, möchten Sie E-Learning-Methoden integrieren und damit den Unterricht im Rahmen der Curricula unterstützen. In unserem erfolgreich erprobten Workshop vermitteln wir hierfür Dozenten/innen übungsorientiert die nötigen Grundlagen. Inhalte u.a.:

– Was ist Portfolioarbeit im Lernprozess?
– Das E-Portfolio als Unterstützungstool im DaZ-Unterricht
– Gründe für den Einsatz von WordPress als E-Portfolio
– Welche konkreten Kursinhalte sind für die Einbindung geeignet?
– Die Einrichtung eines E-Portfolios aus Dozentensicht
– Praktische Übungen aus Sicht des Teilnehmenden
– Strategien für den niedrigschwelligen Einstieg

Nähere Infos dann in der bereits genannten Kursausschreibung der vhs Fortbildungsakademie für Kursleitende – und für Rückfragen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

Jörn Loviscach und seine E-Learning-Konzepte

13. August 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein sehr lesenswertes F.A.Z.-Interview mit Jörn Loviscach (hier): „Deutschlands bester Online-Prof – Sendung mit der Mouse“  – alle unten stehenden Zitaten beziehen sich auf diese F.A.Z.-Quelle: Hier. Das Gespräch ist interessant und lehrreich. Man erhält in dem Interview Infos zum Stand der Dinge. Einige Aspekte fallen mir dabei besonders auf, die ich im Folgenden etwas herausheben möchte:

Ein Brückenschlag zum Präsenzunterricht führt Jörn Loviscach auf, wenn er sagt: „Aber ich frage mich auch, was am Matheunterricht an deutschen Schulen und Hochschulen faul ist, dass sich so viele online helfen lassen müssen. Wenn jemand vor Ort wäre, der das ordentlich erklärt, wäre das nicht nötig.“ Daraus kann abgeleitet werden: Qualifizierter Präsenzunterricht ist nach wie vor die wichtige Kernsäule und zum Teil kompensiert ein YT-Lernvideo eben auch Qualitätsmängel in der Präsenz.-

An verschiedenen Stellen im Text wird den MOOCs die Eigenschaft zugewiesen, dass sie kostenlos seien und das so, als sei dies eben definitorischer Bestandteil. Das finde ich etwas zu eng beschrieben, wurden doch in MOOCs wie bspw. dem #MMC13 auch kommerzielle Geschäftsmodelle für MOOCs diskutiert. (Ohnehin ist es angebrachter, von „gebührenfrei“ zu sprechen, Kosten entstehen bei einem E-Learning-Konzept nämlich immer.)-

Sehr spannend finde ich die Antwort Loviscachs auf die Frage, wer mit MOOCs erreicht wird. Gerade weil MOOCs doch bislang überwiegend im Hochschulkontext durchgeführt und diskutiert werden, ist seine Antwort durchaus überraschend: „(…) Die meisten sind hingegen Erwachsene, die schon ansatzweise studiert haben. Leute, für die ein Fernstudium zu heftig wäre. Die wollen ein bestimmtes Thema durchackern, wären vielleicht zur Volkshochschule gegangen, wenn sie Zeit hätten, oder wollen lernen, wie man bestimmte intelligente Schaltkreise prüft oder 3-D-Grafik programmiert. Die arbeiten vernünftig mit; dann klappt das auch gut.“ Volkshochschule. Deshalb verweise ich hier nochmal auf den aktuellen #VHSMOOC: Hier – mit dem Oberthema „Weblernen mit der Volkshochschule“.-

Spannend auch der Hinweis auf ein Folgekonzept des Inverted Classroom: „Der nächste Schritt wäre der Flipped Mastery Classroom. Das probieren jetzt einige: Man diskutiert nicht mehr mit allen gemeinsam, sondern in Arbeitsgruppen. Und jede dieser Gruppen ist thematisch da, wo sie eben gerade steht, unabhängig von den anderen.“ M. E. nach könnten hier Erfahrungen später dann auch auf das (betriebliche) Wissensmanagement übertragen werden – allerdings: Man ist ja doch noch sehr in den Anfängen hier.

Und noch spannender erscheint mir die Frage: „Gibt es eigentlich auch geisteswissenschaftliche MOOCs?“ Hierzu dann später mehr auf diesem Blog… 🙂

ILIAS kann eine PLE sein

12. November 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Diese Tage nahm ich an einer Info-Veranstaltung in einem Uni-RZ über ILIAS teil. Dieses LMS kenne ich bereits aus früheren WB-Projekten her und es war spannend zu verfolgen, wie beachtlich das System inzwischen weiterentwickelt wurde. Zwischen den Zeilen der Veranstaltung konnte man durchaus herauslesen – und das sehe ich persönlich genauso: ILIAS > Moodle. Etwas moderater: ILIAS >= Moodle. Das liegt nach meinem Eindruck vor allem an zwei Gründen: Erstens bietet ILIAS Eigenschaften, durch die das LMS auch als Wissensmanagementsystem genutzt werden kann. Ein solches ist es nicht per se, aber die Architektur des Objekt-Repository erlaubt bei ILIAS eine viel stärkere Verknüpfung und Verschachtelung von Objekten auf unterschiedlichen Ebenen (Kurse, Lernmaterialien, Tests etc.).  Damit kann es eben auch als PLE genutzt werden. Zweitens scheint offensichtlich, dass Moodle in vielen Schulen auf deren Server einfach mal so installiert wird, jedoch in einem viel geringeren Ausmaß real gefahren wird. Gerade in Deutschland ist dabei der Aspekt wichtig: Der Entwicklerkern von Moodle sitzt in Australien. Der Entwicklerkern von ILIAS dagegen verteilt sich auf deutsche Universitäten. Und die nutzen real ILAS zunehmend. Und ILIAS wird über den Verein ILIAS open source e-Learning e.V., Köln, ständig weiterentwickelt. Mein Einstufungstest mit dem Konzept der dynamischen Anpassung innerhalb einer Item-Reihe ist dort noch nicht realisiert: ein ILIAS-Betreuer im RZ erwartete aber ein hohes Interesse an einer Umsetzung, so dass ich dies der Entwicklercommunity angelegentlich einreichen werde.

Etwas für Schüler: Vokabeltrainer

4. November 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt inzwischen etablierte Softwareprodukte, die das Lernen von Vokabeln unterstützen. Mit Begriffen wie „Superlearning“, „Spielerisch lernen“ aber auch dem klassischen Konzept des Karteikastenprinzips bewerben und beschreiben die Hersteller entsprechende Tools. Der Funktionsumfang ist oft umfangreich und eine solche Software kann für engagierte Schüler zur Notebook-PLE gehören – natürlich auch auf mobile devices. Teilweise kann durch Parametrisierung  der Vokabeltrainer auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden, jedoch sind hier Grenzen gesetzt. Heute habe ich einen Vokabeltrainer – für Latein – kennengelernt, der vollständig neu und individuell entwickelt wurde – ein klassisches Beispiel anwendungsbezogener Individualsoftware, die eben nicht „von der Stange“ zu kaufen ist, pädagogische Elemente filigran eingebettet hat und auch Learning Analytics beinhaltet. Wo gibt es das? Details? …wird hier noch verraten, bei Interesse  stelle ich den Kontakt her.

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