The Open Syllabus Project

30. Januar 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Im Kontext Learning Analytics habe ich über einen Spiegel Artikel die Plattform „The Open Syllabus Project“ entdeckt. Es ist hochinteressant und bezieht sich auf die Nutzungs- bzw. Lesehäufigkeit von wissenschaftlichen und historischen Fachbüchern/-texten an internat. Universitäten. Learning Analytics bekommt hier jedoch eine neue Dimension, bei der es nicht um das individuelle Lernen geht, sondern um die Erkennung von Trends zur Bildung bestimmter Schlüsselliteraturen. Ein weites Feld, hochspannend dargestellt und eine wahre Stöberplattform. Und damit ein Portal für’s PLE.

Frozen EtherPad vhsCamp15 Leipzig Mai 2015

10. Mai 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Das EtherPad von vhsPad.de bot auch einige interessante Aufzeichnungen für Interessierte, die nicht in Leipzig dabei waren. Aus der Ferne hatte auch ich dort einige Beiträge verfolgen können und nun fürZwecke der Recherche und Reflexion einige mir wichtige Pads-Inhalte gespeichert, die hier im PDF File FROZEN_PADs2015  (wie schon nach dem VHS MOOC) quasi als „frozen EtherPad“ zur Verfügung stehen.

Eye-Tracking

14. November 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Medizin, Neurowissenschaften, Psychologie, Marktforschung, Informatik – und: „Mensch-Maschine-Interaktion“ gibt der aktuelle Wikipediaartikel [hier] zum Thema Eye-Tracking als Anwendungsgebiete dieses Informationstechniksystems an. Mir erscheint gerade die Mensch-Maschine-Interaktion sehr spannend, vielleicht auch im Kontext des [hier] schon angeleuchteten Themas Gesture Based Computing. Im Kontext E-Learning befasst sich e-teaching.org [hier] zwar auch noch mit der klassischen Anwendung der Blickbewegungsforschung, aber auch die aktive Steuerung von Bildschirmseiten und Benutzeroberflächen ist bereits sehr gut möglich und ich bin beeindruckt über eine kurze Testnutzung, die ich selbst als User dieser Tage durchführen konnte. „Mit Blicken den Computer steuern“ – es funktionierte erstaunlich einfach:

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Bild oben: Die beiden Lichtpunkte sind bereits mit meinen Augen quasi synchronisiert. Sie wandern synchron mit meinen Blickrichtungen am Monitor entlang, zunächst noch grob, da eine kurze Kalibrierung noch folgt. Bei der Kalibrierung muss der Benutzer einem Lichtpunkt folgen. Die runden Lichter am unteren Spezialmonitor strahlen Infrarot aus, messen und reflektieren die Augen.

 

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Die dargestellte Textseite oben konnte ich mühelos mit meinen Blickrichtungen von oben nach unten und umgekehrt scrollen. Das Faszinierende dabei ist: Der Vorgang musste von mir gar nicht erlernt werden, es funktioniert völlig intuitiv. Die Seiten links und rechts können in beide Richtungen geblättert werden, einfach durch entsprechende Blickfixierung auf die jeweilige Monitorfläche.

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Die drei Glühbirnen symbolisieren Schaltflächen. Ein kurzer konzentrierter Blick auf eine der Birnen ließ das Grafiksymbol entsprechend leuchten. Auch hier: Ohne ein Prozess des Erlernens war diese Anwendung intuitiv durch meine Augen bedienbar.

Die Testmöglichkeit wurde mir durch die Hochschule Esslingen [hier] auf einem Fachmessestand der World Usability Day-Messe [hier] ermöglicht.

OER-Konferenz 2014

18. Juni 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Als zentrale Einstiegsseite zur zweiten Konferenz über Open Educational Resources erscheint mir folgende URL: https://wikimedia.de/wiki/OERde14

Blogroll aufgeräumt

8. März 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Linkliste in meiner Blogroll, rechts unten, habe ich mal aufgeräumt und die Blogs entfernt, welche seit vielen Monaten keine Einträge mehr erfuhren. Aus Dokumentationsgründen hier die URL-Liste dieser Blogs:

http://lerngestaltung.tumblr.com/
http://twi4all.wordpress.com/
http://hanseatin.wordpress.com/
http://einbildungsblog.wordpress.com/
http://sonjalearning.wordpress.com/
http://lauscheteaching.wordpress.com/
http://brainbits.parcode.net/
http://bildungsreporter.de/

Viel ist nun in der Blogroll nicht mehr aufgeführt. Diese wird aber im Laufe des Jahres wieder erweitert.

Prinzip Blog-Aggregator

11. Dezember 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Da ist es wieder, das Prinzip Blog-Aggregator, das m. E. nach ein Hauptpunkt für den konzeptuellen Erfolg des #opco12 war. Hier auf dem #sooc1314 und hier die „Blogpostingliste“.

Jörn Loviscach und seine E-Learning-Konzepte

13. August 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein sehr lesenswertes F.A.Z.-Interview mit Jörn Loviscach (hier): „Deutschlands bester Online-Prof – Sendung mit der Mouse“  – alle unten stehenden Zitaten beziehen sich auf diese F.A.Z.-Quelle: Hier. Das Gespräch ist interessant und lehrreich. Man erhält in dem Interview Infos zum Stand der Dinge. Einige Aspekte fallen mir dabei besonders auf, die ich im Folgenden etwas herausheben möchte:

Ein Brückenschlag zum Präsenzunterricht führt Jörn Loviscach auf, wenn er sagt: „Aber ich frage mich auch, was am Matheunterricht an deutschen Schulen und Hochschulen faul ist, dass sich so viele online helfen lassen müssen. Wenn jemand vor Ort wäre, der das ordentlich erklärt, wäre das nicht nötig.“ Daraus kann abgeleitet werden: Qualifizierter Präsenzunterricht ist nach wie vor die wichtige Kernsäule und zum Teil kompensiert ein YT-Lernvideo eben auch Qualitätsmängel in der Präsenz.-

An verschiedenen Stellen im Text wird den MOOCs die Eigenschaft zugewiesen, dass sie kostenlos seien und das so, als sei dies eben definitorischer Bestandteil. Das finde ich etwas zu eng beschrieben, wurden doch in MOOCs wie bspw. dem #MMC13 auch kommerzielle Geschäftsmodelle für MOOCs diskutiert. (Ohnehin ist es angebrachter, von „gebührenfrei“ zu sprechen, Kosten entstehen bei einem E-Learning-Konzept nämlich immer.)-

Sehr spannend finde ich die Antwort Loviscachs auf die Frage, wer mit MOOCs erreicht wird. Gerade weil MOOCs doch bislang überwiegend im Hochschulkontext durchgeführt und diskutiert werden, ist seine Antwort durchaus überraschend: „(…) Die meisten sind hingegen Erwachsene, die schon ansatzweise studiert haben. Leute, für die ein Fernstudium zu heftig wäre. Die wollen ein bestimmtes Thema durchackern, wären vielleicht zur Volkshochschule gegangen, wenn sie Zeit hätten, oder wollen lernen, wie man bestimmte intelligente Schaltkreise prüft oder 3-D-Grafik programmiert. Die arbeiten vernünftig mit; dann klappt das auch gut.“ Volkshochschule. Deshalb verweise ich hier nochmal auf den aktuellen #VHSMOOC: Hier – mit dem Oberthema „Weblernen mit der Volkshochschule“.-

Spannend auch der Hinweis auf ein Folgekonzept des Inverted Classroom: „Der nächste Schritt wäre der Flipped Mastery Classroom. Das probieren jetzt einige: Man diskutiert nicht mehr mit allen gemeinsam, sondern in Arbeitsgruppen. Und jede dieser Gruppen ist thematisch da, wo sie eben gerade steht, unabhängig von den anderen.“ M. E. nach könnten hier Erfahrungen später dann auch auf das (betriebliche) Wissensmanagement übertragen werden – allerdings: Man ist ja doch noch sehr in den Anfängen hier.

Und noch spannender erscheint mir die Frage: „Gibt es eigentlich auch geisteswissenschaftliche MOOCs?“ Hierzu dann später mehr auf diesem Blog… 🙂

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